Wow-Trip: Eine besondere Überraschungsreise

Vor einigen Wochen hatte ich über den Reiseanbieter WOWTRIP einen City-Trip gebucht. Das Spezielle daran? Man bucht die Reise, ohne zu wissen, wohin es geht.  Man gibt einfach die Reisedaten ein, bestimmt wie lange der Trip dauern soll und wohin man nicht möchte. Den Rest übernimmt WOWTRIP – Reisen könnte nicht einfacher sein.

Nichts für schwache Nerven

48 Stunden vor Reiseantritt kann man sich beim Reiseanbieter einloggen und die Abflugzeit sowie den Wetterbericht der Destination abrufen. Für diejenigen, die es nicht mehr aushalten und beinahe die Nerven verlieren (Willkommen im Club!), stehen ab dann auch die gesamten Reiseunterlagen zur Verfügung.

Meine Erfahrung

Erst ungefähr eine Woche zuvor begann ich mich mit der Reise auseinanderzusetzen. Ich wurde neugierig und werweisste, wohin ich gehen würde. Aber auf den Wetterbericht und die Abflugzeit musste ich mich noch gedulden. Je näher die Reise aber kam, desto nervöser wurde ich.

2 Tage vor Abreise loggte ich  mich gleich morgens um 06.00 Uhr ein. Leider waren die Daten noch nicht online. Im Stundentakt sah ich dann jeweils nach und hoffte, nicht vergessen gegangen zu sein. Für einen Moment hatte ich wirklich Bammel. WOWTRIP kitzelte ganz schön an meinen Nerven! Um ca. 10.00 Uhr waren meine Daten dann endlich ersichtlich.

Von der Aufregung zur Vorfreude

Nachdem ich den Wetterbericht sah und wusste, dass mich 16° Grad erwarten und ich früh morgens abfliegen würde, war ich ziemlich aufgeregt. Ich nahm mir vor, es einfach auf mich zukommen zu lassen. Doch unbewusst hatte ich bereits auf den Link zu meinen Reiseunterlagen geklickt…

BARCELONA!

Aus Aufregung wurde Vorfreude – ich freute mich wie ein kleines Kind und konnte es kaum erwarten, nach Barcelona zu reisen. Obwohl mir die Destination bereits bekannt war, war es eine gelungene Überraschung.

Viva Barcelona: Tipps und Sehenswürdigkeiten

Airbnb: Entdeckungen

Airbnb bietet seit Neuem auch Entdeckungen an. Das sind Workshops, Ausflüge, kulturelle Erlebnisse oder soziale Engagements, die man buchen kann. Da ich alleine reiste, schien mir so eine Entdeckung genau das Richtige zu sein, um mit Leuten in Kontakt zu kommen. Also buchte ich, was mir gefiel.

Für alle Gin-Liebhaber ist dies ein tolles Erlebnis. Nach Rezept destillierst du deinen eigenen Gin. Natürlich gibt es zuerst eine Verkostung, bevor du dich auf eines der 3 Rezepte festlegst.

Der Kulturspaziergang durch das „Ghetto“ von Barcelona hat sich wirklich gelohnt. Hier verstecken sich viele kleine Ateliers, Cafés, Restaurants und tolle Bars. Eine persönliche Erfahrung lohnt sich in jedem Fall!

Sehenswürdigkeiten

Um sich in einer Stadt orientieren zu können, bietet sich jeweils eine hop on hop off Tour an. Dann weiss man ungefähr wo was ist und was man unbedingt – oder sich noch einmal in Ruhe – anschauen möchte. Folgend jedoch meine Highlights.

  • Servei Estació:

Der Eintritt fürs Casa Batlló ist eher teuer. Pssst… Vom Handwerkerfachmarkt aus ist das Gebäude jedoch aus dem Innenhof zu betrachten.  Im 1. Stock gibt es eine Terrasse, von der aus die Rückseite des Casa Batlló zu sehen ist.

  • Picasso-Museum im Gotischen Viertel

Als Student kannst du dir die Ausstellung umsonst anschauen. Ich war total begeistert und hatte vom Talent von Picasso beim einen oder anderen Gemälde Hühnerhaut. Das spannende an dieser Sammlung ist, dass auch die Einflüsse anderer Künstler, die ihn begleitet hatten, ersichtlich sind.

  • Park Güell

Wenns  keine Tickets mehr geben sollte, lohnt es sich auch den kostenlosen Teil zu besichtigen. Von ganz oben hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die ganze Stadt. Angeblich könne man auch ganz früh morgens den kostenpflichtigen Teil umsonst besichtigen.

  • Hotel Barceló Raval

Auf der Terrasse gibts einen 360° Ausblick auf Barcelona. Nimm einfach den Lift ganz rechts, um auf die Terrasse hochzukommen. Oben angekommen kannst du die Aussicht mit einem erfrischendem Getränk geniessen.

  • Familia Sagrada

Obwohl ich keine Kirchengängerin bin, lohnt sich der Besuch der Familie Sagrada. Es ist zwar sehr touristisch, aber auf jeden Fall ein Muss.

  • Plaza de España und das Museu Nacional d’Art de Catalunya

  • Die Strandpromenade

Wenn sich mir die Gelegenheit bietet, das Meer zu sehen, dann nutze ich diese. Ein weiteres absolutes Muss in Barcelona ist die Strandpromenade.

Was es sonst noch gibt

  • Das Aquarium
  • Tibitabo Freizeitpark
  • Montjuïc-Seilbahn
  • Das Designmuseum (Museu del Disseny)
  • Weitere Museen oder Aktivitäten findest du hier: Barcelona

Mein Fazit

Im Nachhinein muss ich sagen, war es gar nicht schlecht, dass ich bereits 2 Tage zuvor wusste, wohin es gehen würde. So konnte ich mich dennoch kurz damit auseinandersetzen, welche Sehenswürdigkeiten ich besichtigen wollte und was es alles zu Machen gibt.

Barcelona ist eine wirklich tolle Stadt. Es gibt vieles zu sehen und ist ein Paradies zum Einkaufen. Insbesondere sollen an dieser Stelle nochmals die vielen Ateliers und Shops in el Raval erwähnt werden. Mit dem U-Bahn-Netz findet man sich relativ schnell zurecht. Je nachdem lohnt sich aber ein
3 Tages-Pass nicht, da man sowieso viel zu Fuss unterwegs ist.

Da Reisen und Erkunden natürlich auch hungrig macht, findest du in folgendem Beitrag meine persönlichen Tipps für Restaurants und Bars.